Kreuzfahrtschiffe in Assuan (Foto: Dieter-Schütz, pixelio.de)
Urlaub in Ägypten
Bilder wie aus einem Bibelfilm: Frauen waschen ihre Wäsche am Fluss, Wasserbüffel drehen die Schöpfräder der Ziehbrunnen, Männer in brauen Kaftans, den knöchellangen Gewändern, reiten auf ihren Eseln zu den Feldern, Bilder, die sich seit Jahrtausenden nicht geändert haben.
Sphinx in Gizeh Ägypten (Foto: Dieter-Schütz, pixelio.de)
Nil-Kreuzfahrten
Für die Pharaonen gab es, wenn sie auf Reisen gingen, nur ein Verkehrsmittel: das Schiff. Der Nil, mit seinen 6671 Kilometern der längste Strom Afrikas, lag damals wie heute vor der Palasttür. An seinen Ufern die längste Oase der Welt: ein schmaler Grünstreifen, der sich zwischen der Arabischen und Libyschen Wüste durch das Land zieht.
Kreuzfahrt zwischen Luxor und Assuan
Erst an der Mündung weitet er sich aus, dort wo furchtbarer Nilschlamm über Jahrtausende ein breites Delta hat entstehen lassen. Logenplätze auf dieser Reise in die Vergangenheit hat man auf einem der ca. 300 Kreuzfahrtschiffe, die zwischen Luxor und Assuan verkehren.
Die Tempel von Abu Simpel
Man liegt an Deck oder in der Kabine im Bett und lässt wie in einem Film die Landschaft an sich vorbeiziehen. Halt gemacht wird am Philae- Tempel, in Kom Ombo oder am Horus- Tempel in Edfu. Welcher ist imposanter? Welcher ist bedeutender? Keine Ahnung, wird der Gast sagen. Er weiß nur eines: Alle sind unglaublich beeindruckend, sind lebendige Geschichte. Demütig wird man Abu Simpel besichtigen.
Luxor und die Pyramiden in Gizeh
Der Tempel des Ramses. Genauso wie Luxor und die Pyramiden in Gizeh. Wie haben nur die Menschen von damals ohne moderne Technik diese Steinmassen bewegt? Auf jeden Fall wussten sie, dass man die Gräber der toten Pharaonen schützen muss. Im Tal der Könige kann man sie bewundern: prächtig bemalt, noch heute zu erkennen und zu deuten.
Kairo (Umm el Dunja)
Von der Wüste in die Großstadt, in Afrikas größte Stadt: Kairo. Ganz ehrlich: Sie ist ein Horror aus Schmutz, Staub, Smog und Lärm. Dieser erste Eindruck bleibt keinem erspart. Doch die ,,Mutter der Welt“(Umm el Dunja), wie man sie ganz unbescheiden nennt, offenbart bei näherem Hinsehen ihren Reiz.
Der Schatz des Tut-anch-Amun
Und wer die Pyramiden von Gizeh bestaunen will, muss da einfach durch. Und die Tapferkeit wird belohnt: Allein der Besuch des Ägyptischen Museums ist es wert. Mit 150 000 Objekten zählt die im Jahr 1858 begründete Sammlung – pharaonische Grabbeigaben, Totenfiguren, Werkzeuge, Kleidung, Schmuck – zu den größten Museen der Welt. Die Highlights: der Schatz des Tut-anch-Amun mit der berühmten Goldmaske und dem 225 Kilogramm schweren Goldsarg.
Sprung in die Moderne: El Gouna, Hurghada, Sharm el Sheikh
Vom alten Ägypten mit einem Sprung in die Moderne. Nach El Gouna – einer künstlichen Hotelwelt mitten in der Wüste, am Strand vom Roten Meer. Hier wurden sie Wirklichkeit, die Visionen des Samih Sawiris, eines der reichsten Männer Ägyptens, der sich hier einen Traum erfüllte. Doch Stammgäste werden vielleicht lieber wieder ihre bevorzugten Hotels in Hurghada oder Sharm el Sheikh beziehen.
Egal wo: Versprochen – es wird immer ein Erlebnis!
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